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So motivieren Sie Ihre Mitarbeiter bei Veränderungsprozessen

Motivation der Mitarbeiter steigern

Auch Nonprofit-Organisationen müssen sich heute ihrem wandelnden Umfeld ständig anpassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Krise handelt, die bewältigt werden muss, oder um Veränderungen der Strukturen und Abläufe. Die meisten Mitarbeiter sträuben sich zunächst gegen Veränderungen. Meist ist die Angst vorherrschend, den eigenen Arbeitsplatz oder die hart erkämpfte berufliche Position zu verlieren.

Nur wenn Sie es schaffen, Veränderungen professionell zu managen und den laufenden Betrieb so wenig wie möglich zu belasten, werden Sie in Zukunft erfolgreich sein. Die folgenden Tipps sollen Ihnen helfen, Ihre Mitarbeiter bei Veränderungsprozessen in Ihrer Einrichtung zu motivieren:

  • Nichts ist für Ihre Mitarbeiter demotivierender, als wenn sie von geplanten Veränderungen innerhalb ihrer Einrichtung aus der Presse oder von Externen erfahren. Informieren Sie Ihre Mitarbeiter daher rechtzeitig – am besten so früh wie möglich. Ansonsten schüren Sie Gerüchte, die sich nur sehr schwer wieder aus der Welt schaffen lassen.
  • Seien sie Ihren Mitabeitern gegenüber ehrlich. Verschweigen Sie nicht, wenn durch Umstrukturierungen Arbeitsplätze oder Positionen bedroht sind. Erklären Sie aber detailliert, warum diese Maßnahmen notwendig sind und welchen Nutzen sie langfristig bringen.
  • Schaffen Sie Ihren Mitarbeitern Perspektiven, vor allem dann, wenn die geplanten Veränderungsmaßnahmen negative Konsequenzen wie finanzielle Einbußen haben. Aber auch, wenn mit den vorgesehenen Maßnahmen ein Stellenabbau einhergeht, sollten Sie ehrlich sein und sie so früh wie möglich informieren. Nennen Sie Rahmenbedingungen des geplanten Stellenabbaus, beispielsweise Versetzungen oder die Nutzung der natürlichen Fluktuation.
  • Ermutigen Sie Ihre Mitarbeiter dazu, Probleme und Anregungen bei der Umsetzung der Veränderungsmaßnahmen offen zu äußern. Damit können Sie nicht nur den Veränderungsprozess optimieren, sondern auch Widerständen vorbeugen.

 

Selbsttest

 

Kreuzen Sie an, welche Frage Sie mit „Ja“ beantworten können.

 

Ja

Blocken einzelne Mitarbeiter die Durchführung von Veränderungsmaßnahmen?

Überschreiten einige Mitarbeiter bei der Realisierung von Maßnahmen häufig den angesetzten Termin?

Nehmen die Pannen und Fehlleistungen zu?

Nimmt die Rückdelegation zu? Werden Ihre Mitarbeiter unselbstständiger und fragen sie Sie öfter als früher um fachlichen Rat?

Äußern einige Mitarbeiter abwehrende Phrasen, z. B. „Das haben wir doch immer so gemacht”?

Kommt es zu emotionalen Einwürfen, z. B. „Wer die Zeichen der Zeit nicht begreifen will, der wird sie zu spüren bekommen“?

Ist der Krankenstand seit Beginn des Veränderungsprojekts gestiegen?

Nimmt die Zahl der Kündigungen zu?

Spüren Sie Lustlosigkeit bei Ihren Mitarbeitern?

Haben Sie den Verdacht, dass einige Mitarbeiter innerlich gekündigt haben?

Nimmt der spontane Austausch von Informationen ab?

Kursieren unter den Mitarbeitern Verdächtigungen und Gerüchte?

 

Auswertung: Jedes „Ja“ bedeutet: Ihre Mitarbeiter haben bereits Widerstände gegen die Veränderungen aufgebaut. Handeln Sie jetzt so schnell wie möglich. Machen Sie deutlich, warum die Veränderungsprozesse notwendig sind. Zeigen Sie die Vorteile auf, die die Umstrukturierungen mit sich bringen werden. Seien Sie aber auch ehrlich: Eventuelle Nachteile sollten Sie nicht verschweigen, aber als Teil eines langfristigen Verbesserungsprozesses beschreiben.

 

 


 

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